........Wintersemester 2006/2007
 
     
  Forschung & Lehre | Texte | Frühere Semester  
  Kommunikationsanalyse | Kommunikationswirkung  
 

NEK-Praxisseminar:  Kommunikationsanalyse für Unternehmens- und Marketing-Kommunikation. Effizienzen steigern, Potentiale entdecken.

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 11 - 18 Uhr

Universität Duisburg Essen, Campus Essen
Universitätstraße 12, 45117 Essen

Raum:
V15 R02 G84

 
  Das Seminar gibt einen Einblick in den Alltag, die Arbeitsweise und die Möglichkeiten einer beratenden Analyse von Unternehmenskommunikation.

Die neutrale Analyse von Unternehmenskommunikation ist heutzutage noch eher die Ausnahme als die Regel. Trotz der wachsenden Kritik und Anforderung seitens der Unternehmensführung und vor allem des Controllings, haben sich hier noch keine allgemein gültigen Verfahren und Instrumente etabliert.

Die Ursachen sind vielfältig, liegen aber im wesentlich in 3 Punkten gegründet:

  • Dem jahrzehntelangen Widerstand der vermeintlich kreativen Kommunikation gegenüber allen Formen von Messbarkeit und Berechenbarkeit.
  • Der Beratungsprozess der meisten Kommunikationsdienstleister ist in einen Akquiseprozess integriert.
  • Das Qualitätsmanagement ist zentrale Aufgabe der Verantwortlichen auf Unternehmensseite, so dass sie glauben, dies en passant mit erledigen zu können oder zu müssen und es nicht extern vergeben zu müssen bzw. zu dürfen. Die Etablierung eines Kommunikations-Qualitätsmanagement (KQM) wird fälschlicherweise oft als Schuldeingeständnis gesehen.

Trotzdem zeichnet sich hier ein wachsender Markt ab, der gerade einem Essener Kommunikationsparadigma im Gegensatz zu einem betriebswirtschaftlich-marketing-basierten Paradigma oder einem massenkommunikativen Paradigma vielfältige Möglichkeiten eröffnet.

 


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Hier gibt's die gehaltene Präsentation in handlichen PDFs

Teil 1 Von Kommunikation bis zu Automobilikommunikation

Teil 2 Von Theoriepotentialen bis zur Analyse mit Jakobson
Teil 3 Beispielanalyse von Modekommunikation



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  NEK-Kongress: „Kommunikationswirkung – Inspektion eines Begriffs“ Stand 19.07.2007 
     


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Einen knappen Rückblick auf die Inhalte und Diskussionen finden Sie hier:

Bericht vom NEK-Kongress: "Kommunikationswirkung - Inspektion eines Begriffs"


     
  Ablauf 
10.00 Uhr:


10.30 Uhr:




11.15 Uhr:


12.00 Uhr:



12.45 Uhr:


13.30 Uhr:
14.00 Uhr:


 
15.00 Uhr:



15.45 Uhr:


16.15 Uhr:


 
17.00 Uhr:


17.45 Uhr:
Grußwort des NEK e.V.: Dr. Claudia Schirrmeister und
Grußwort des Fachs Kommunikationswissenschaft: Prof. Dr. H.W. Schmitz

Dr. Klaus M. Bernsau, KMB| Konzept ∙ Management ∙ Beratung für Unternehmenskommunikation, Wiesbaden: Einführung. Relevanz von Geisteswissenschaft. Kommunikationswirkung als Konzept zur Versöhnung von Kommunikationswissenschaft und Gesellschaft.

Dirk Liesenfeld, M.A., VAISPER, Düsseldorf: CRM als angewandtes Kommunikationswirkungsmanagement

Stephan Meyer, Denkstelle, Friedrichsdorf: Don't kill the messenger - Wie die Wahl des Boten über die Wirkung der Botschaft entscheidet

Christian Seifert, M.A., Deutsche Fußball Liga, Frankfurt a.M.: Medien- und Eventprodukte und ihr Verhältnis zur Kommunikationswirkung

PAUSE
Podiumsdiskussion:
Dr. J.K. Fröhlich, JFK, Essen; Dr. K.M. Bernsau, KMB, Wiesbaden; Adrian Schaffranietz, M.A., Universität Leipzig; Michael Schmahl, M.A., .comessen Essen

Silke Lenz, stud. phil., Universität Essen: Zur messbaren Steigerung des Unternehmenswerts durch Kommunikation

Daphne Moser, stud. oec., Technische Universität Freiberg: Bewertung von Unternehmensmarken

Prof. Guido Ipsen, Universität Dormund: Interpretanten des Alltags: Erkenntnistheorie und Semiotik für Marktforscher

Dr. Carsten Ackermann, Epson, Meerbusch:  Zeichen deuten – Kommunikation, Marketing, Marktforschung und Semiotik

Verabschiedung
Detailinformationen zu den gehaltenen Vorträgen

>>> PDF_Vortrag_Bernsau
>>> Podcast - Teil 2 - Teil 3
- Teil 4 - Teil 5


>>> PDF_Vortrag_Liesenfeld
>>> Podcast - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4

>>> PDF Vortrag Meyer
>>> Podcast - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4

>>> PDF_Vortrag_Seifert
>>> Podcast - Teil 2 - Teil 3
- Teil 4 - Teil 5

>>> Podcast - Teil 2



>>> PDF_Vortrag_Lenz


>>> PDF_Vortrag_Moser
>>> Podcast - Teil 2

>>> PDF_Vortrag_Ipsen
>>> Podcast - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4

>>> PDF_Vortrag_Ackermann
>>> Podcast  - Teil 2 - Teil 3
- Teil 4 - Teil 5
     
  Call-for-Papers – Call-for-Papers – Call-for-Papers – Call-for-Papers – Call-for-Papers   vom  Oktober 2006
  Das Thema
Spontan gefragt und schnell geantwortet würde wahrscheinlich jeder bejahen, dass es bei Kommunikation, zumal bei professioneller und Wirtschaftskommunikation, um Wirkung geht. Aber im zweiten Moment kommt man schon ins Stocken. Werden hier nicht geschickt durch die Wortkopplung oder Fragestellungen wie „finden Sie nicht auch, dass Kommunikation mehr Wirkung für den Unternehmenserfolg haben sollte?“, zwei Dinge verknüpft, von denen wir gar nicht genau wissen, ob und was sie miteinander zu tun haben?

Grund genug für das NEK, das Netzwerk Essener Kommunikationswissenschaft e.V., in einem Kongress den Begriff der Kommunikationswirkung zu inspizieren. In einer losen Reihung von Vorträgen und Beiträgen, dürfen Praktiker und Theoretiker, engagierte Studenten und mit allen Wassern gewaschene Senior-Experts ihre Sicht zum Thema beitragen.
 
  Zu Fragen wie:
•    Wie wirkt Kommunikation?
•    Welche Wirkungsebenen gibt es?
•    Wie ist der Wirkungsbegriff mit dem Kommunikationsbegriff verknüpft?
•    Gibt es Kommunikation ohne Wirkung?

Aber auch:
•    Welche Rolle spielt Kommunikationswirkung in der Praxis professioneller
     Unternehmenskommunikation?
•    Wie wird Kommunikationswirkung operationalisiert?
•    Wie gemessen?
•    Welche Theorien werden in der Praxis herangezogen und genutzt?
 

Dass diese Fragen alles andere als trivial sind, kann man vielleicht daran ersehen,
•   dass die Essener Kommunikationswissenschaft einen sehr langen Kampf für        die Eindruckskommunikation (im Gegensatz zur Ausdruckskommunikation)         führt
•   dass das heute gängigste Merkmal guter Unternehmenskommunikation             Kreativität ist. Diese zielt erstmal nur auf Ausdruck und ist somit vom                 Selbstverständnis her nicht wirkungsorientiert
•   dass auf der anderen Seite viele Ansätze, die sich explizit einer                    
    Kommunikationswirkung zuwenden, an einem Sender-Empfänger- bzw.    
    Stimulus-Response-Modell orientiert sind. Ansätzen, die von der modernen
    Kommunikationsforschung als für die Beschreibung von
    Kommunikationsprozessen völlig inadäquat zurückgewiesen werden. Jüngstes
    Beispiel aus diesem Bereich ist vielleicht das „Neuro-Marketing“?
 
  Wenn Sie jetzt stutzen, widersprechen oder gar aufschreien möchten, sind Sie genau der richtige Kandidat für einen Vortrag bei unserem NEK-Kongress im Januar 2007. Wenn Sie das Gefühl haben, an diesen Thesen ist was dran, auch dann Sie sind aufgefordert diesem Gefühl auf dem Podium in Essen Ausdruck zu verleihen. Und wenn Sie mehr Fragen als Antworten zu diesem Thema haben, stellen Sie diese den versammelten Experten.  
  Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es?
Es gibt neben dem reinen Besuch des Kongresses 3 Formen der Beteiligung:
•   die Hauptvorträge von max. 1 Stunde
•   Kurzvorträge (Thesenvorstellungen) von max. 20 Minuten mit anschließender
    Teilnahme an einer Diskussionsrunde
•   Praxisvorträge über Kommunikationswirkung in der Forschung oder im
    Unternehmen von max. 40 Minuten (wobei die zusätzlichen 20 Minuten der
    Verdeutlichung anhand von Beispielen dienen sollen).
 
  Der Kongress bekennt sich zu einem offenen Diskurs, d.h. es werden alle praktischen Disziplinen von neurologisch-psychologischer über soziologisch-quantitativer und ökonomisch-monetärer bis zu hermeneutisch-konstruktiver oder kreativ-intuitiver Wirkungsbetrachtung angesprochen, ebenso wie alle Bereiche theoretischer Kommunikations- und Wirkungsforschung aufgefordert sind, sich zu beteiligen  
  Termin und Ort:
16. Januar 2007; 10 bis 18 Uhr
Universität Duisburg Essen, Campus Essen,
Glaspavillion R 12,
Universitätsstraße 12 45117 Essen
 
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