| |
Forschung & Lehre
| Texte
| Aktuelle
Veranstaltungen
|
|
| |
Ruhr
2010 WS 10/11 |Ruhr
2010 SS 10 | Ruhr 2010 WS 09 |
Kommunikation, Identifikation und Motivation SS09 |
Kommunikation,
Identifikation und Motivation WS 08 |
Semiotik
der Wirtschaft WS 08 |
Semiotik
der immateriellen Unternehmenswerte SS 08 | KCTOS
07 | Kommunikationswirkung
07
| Kommunikationsanalyse
WS 06
|
Kritik der
Unternehmenskommunikation SS 06
|
Kritik der
Unternehmenskommunikation
WS 05 |
|
|
|
|
|
| |
Das neue Ruhrgebiet. Konstruktion einer Wirklichkeit. WS 10/11
|
Stand 09.10.2010
|
|
Inhalte:
Essen ist für das
Ruhrgebiet 2010 Europäische Kulturhauptstadt geworden. Aber was macht
die Kultur des neuen Ruhrgebietes, des Ruhrgebietes 2010 aus? Wie
wirksam ist noch die Industriegeschichte? Welche neuen Elemente sind an
ihre Seite oder gar an ihre Stelle getreten? Wie gelingt überhaupt die
Konstruktion einer Identität in einem zumindest für Deutschland
einzigartigen Mega-Stadtraum? Und wie anders ist das Ruhrgebiet
(überhaupt noch) im Vergleich zu Hannover, Leinfelden-Echterdingen oder
Berlin?
Wir werden einen Blick auf die verschiedenen Faktoren der städtischen Identitäten werfen, z.B.:
- Städtebau und Städteplanung
- Stadtgeschichte
- Stadt- und Regionalpolitik
- Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit
- Kultur: von Hoch- bis Alltagskultur
- Lebensgefühl und Lebensweisen der Bewohner
um so zu einem tiefern Verständnis regionaler Identität und ihrer Gestaltungsmöglichkeiten zu kommen.
Dabei
werden wir wesentliche "Hot-Spots" des Ruhrgebiets live vor Ort
aufsuchen, um einen eigenen, plastischen, empirischen Eindruck zu
erhalten und uns nicht nur auf Sekundär-Erfahrungen stützen zu müssen.
Die einzelnen Orte werden im Rahmen der Vorbesprechung bekannt gegeben.
|
|
| |
Lernziele:
Regionale und räumliche Identität ist ein ideales
Untersuchungsobjekt für interdisziplinäre Arbeitsweisen. Die
Teilnehmer lernen verscheidene Herangehensweisen aus verscheidenen
Disziplinen von Geschichte über Architektur und Städtebau
sowei Wirtschaftspolitik und Regional-Marketing bis hin zur
Kulturwissenschaft kennen. Am Ende sollte die Einsicht stehen, dass nur
eine interdisziplinäre und integrierte Beschreibung zu einem
nutzbaren Verständnis von Stadtraum und seinen Möglichkeiten
steht.
Selbstverständlich geht es auch um eine intensive
Auseinandersetzung mit dem Ruhrgebiet für Einheimische und
Zugezogene aus nah und fern sowie für flüchtige Besucher.
|
|
| |
Ablauf
- Termine - Räume
|
|
| |
Vorbesprechung Mi. 22.09.2010 16:00 - 18:00 Raum: R11 T03 C59
Block Di. 5.10.2010 10:00 - 18:00 Raum: T03 R02 D81 bzw. Exkursion
Mi. 6.10.2010 10:00 -
18:00 Raum: T03 R02 D81 bzw. Exkursion
Do. 7.10.2010 10:00 - 18:00 Raum: T03 R02 D81 bzw. Exkursion
Fr. 8.10.2010 10:00 -
16:00 Raum: T03 R02 D81 bzw. Exkursion
Klausur: Donnerstag, 14.10.2010, 9.00 - 10.00 Uhr, Raum: R11 T04 C75
oder
Freitag, 15.10.2010, 17.00 – 18.00 Uhr, Raum: R11 T03 C65
|
|
|
|
|
|
|
Seminarfolien
|
Download
|
| |
Vorbesprechung 22.9.2010
|
Seminarfolien PDF (1,3 MB)
|
| |
Seminarfolien Block 5. - 8.10.10
|
Seminarfolien PDF (4,5 MB)
|
|
|
|
|
|
Übungsklausur
|
Download
|
| |
Klausuraufgaben SoSe 2010
|
PDF (0,1 MB)
|
|
|
|
|
|
Referate
|
Download
|
| |
Matthias Wischnewsky: Geschichte des Ruhrgebiets bis 1914
|
PPT-Dokument (0,6 MB)
|
| |
Christian Baumeister: Geschichte des Ruhrgebiets ab 1914
|
PPT-Dokument (0,3 MB)
|
| |
Hoai Minh Lam: Geschichte der Kulturhauptstädte
|
PPT-Dokument (0,3 MB)
|
| |
Florian Männel: Konsum-Kultur - Kultur-Konsum
|
PDF (0,5 MB)
|
| |
Aljoscha Bohndorf, Fabian Langen Mein Ruhrgebiet - Oberhausen
|
PDF (0,6 MB)
|
| |
Tina Terlinden, Benjamin Nwobodo: Konzepte der Kulturhauptstadt
|
PPT-Dokument (0,7 MB), PPT-Dokument (0,4 MB)
|
| |
Stefanie Böhm: Mein liebster Ruhr2010-Event Stillleben A 40
|
PDF (1,0 MB)
|
| |
Marlene Mohr: Meine Heimat |
PPT-Dokument (1,6 MB)
|
| |
Patrick Siani: Mein Ruhrgebiet - Duisburg |
PPT-Dokument (1,7 MB)
|
| |
Laith Ali: Mein Ruhrgebiet - Duisburg |
PPT-Dokument (1,2 MB)
|
| |
Andreas Rusnarczyk: Das Ruhrgebiet in der Presse |
PPT-Dokument (0,5 MB)
|
|
|
|
|
|
Literatur
|
Download
|
| |
Alexa Geisthövel, Habbo Knoche (Hg.): Orte der Moderne: Kap. "Erlebte Welten"
|
PDF (5,5,6 MB)
|
| |
Alexa Geisthövel, Habbo Knoche (Hg.): Orte der Moderne: Kap. "Gestalten"
|
PDF (5,0 MB)
|
| |
Klaus M. Bernsau: Strukturwandel als Sinnwandel. Kap. 2: Raum ein semiotischer Gegenstand?
|
PDF (0,9 MB)
|
|
|
|
|
|
|
|
zurück |
|
|
|
|
| |
Das neue Ruhrgebiet. Konstruktion
einer Wirklichkeit. SS 10 |
Stand 21.08.2010
|
| |
Inhalte:
Essen ist für das
Ruhrgebiet 2010 Europäische Kulturhauptstadt geworden. Aber was macht
die Kultur des neuen Ruhrgebietes, des Ruhrgebietes 2010 aus? Wie
wirksam ist noch die Industriegeschichte? Welche neuen Elemente sind an
ihre Seite oder gar an ihre Stelle getreten? Wie gelingt überhaupt die
Konstruktion einer Identität in einem zumindest für Deutschland
einzigartigen Mega-Stadtraum? Und wie anders ist das Ruhrgebiet
(überhaupt noch) im Vergleich zu Hannover, Leinfelden-Echterdingen oder
Berlin?
Wir werden einen Blick auf die verschiedenen Faktoren der städtischen Identitäten werfen, z.B.:
- Städtebau und Städteplanung
- Stadtgeschichte
- Stadt- und Regionalpolitik
- Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit
- Kultur: von Hoch- bis Alltagskultur
- Lebensgefühl und Lebensweisen der Bewohner
um so zu einem tiefern Verständnis regionaler Identität und ihrer Gestaltungsmöglichkeiten zu kommen.
Dabei
werden wir wesentliche "Hot-Spots" des Ruhrgebiets live vor Ort
aufsuchen, um einen eigenen, plastischen, empirischen Eindruck zu
erhalten und uns nicht nur auf Sekundär-Erfahrungen stützen zu müssen.
Die einzelnen Orte werden im Rahmen der Vorbesprechung bekannt gegeben.
|
|
| |
Lernziele:
Regionale und räumliche Identität ist ein ideales
Untersuchungsobjekt für interdisziplinäre Arbeitsweisen. Die
Teilnehmer lernen verscheidene Herangehensweisen aus verscheidenen
Disziplinen von Geschichte über Architektur und Städtebau
sowei Wirtschaftspolitik und Regional-Marketing bis hin zur
Kulturwissenschaft kennen. Am Ende sollte die Einsicht stehen, dass nur
eine interdisziplinäre und integrierte Beschreibung zu einem
nutzbaren Verständnis von Stadtraum und seinen Möglichkeiten
steht.
Selbstverständlich geht es auch um eine intensive
Auseinandersetzung mit dem Ruhrgebiet für Einheimische und
Zugezogene aus nah und fern sowie für flüchtige Besucher.
|
|
| |
Ablauf
- Termine - Räume
|
|
| |
Vorbesprechung Fr. 2.07.2010 16:00 - 18:00 Raum: R11 T06 C75
Block 1 Do. 5.08.2010 10:00 - 18:00 Raum: R11 T06 C75 bzw. Exkursion
Fr. 6.08.2010 10:00 -
16:00 Raum: R11 T06 C75 bzw. Exkursion
Block 2 Do. 19.08.2010 10:00 - 18:00 Raum: R11 T06 C75 bzw. Exkursion
Fr. 20.08.2010 10:00 -
16:00 Raum: R11 T06 C75 bzw. Exkursion
Klausur: Freitag, 27.8.2010, 10.00 – 11.00 Uhr oder
Mittwoch 1.9.2010, 17.30 – 18.30 Uhr, Raum jeweils R11 T03 C59
|
|
| |
|
|
| |
Seminarfolien
|
Download
|
| |
Vorbesprechung 02.7.2010 / aktualisierte Version mit Referaten
|
Seminarfolien PDF (1,3 MB)
|
| |
Charts 05.+ 06.08.2010 / mit Referatsliste und Wegbeschreibung Ruhrmuseum
|
Seminarfolien PDF (2,3 MB)
|
| |
Charts 19.+ 20.08.2010
|
Seminarfolien PDF (3,5 MB)
|
| |
Referate
|
Download
|
| |
Dominik Hein, David van den Heuvel: Meine Heimat - Mein Ruhrgebiet
|
PPT (6,4 MB)
"Dat is Duisburg" (Link zu YouTube)
"Gottesdienst auf Bokeltsen Platt" (Link zu YouTube)
"Gocher Schatten Theater" - auf Anfrage
|
| |
Christian Cronenberg, Jolanthe Rudolf: Geschichte des Ruhrgebiets bis 1914
|
PPT (2,6 MB)
|
| |
Daniela Schendel, Janine Schmidt: Geschichte des Ruhrgebiets ab 1914
|
PPT (1,2 MB)
|
| |
Sandra Nienaber: Bedeutung von Orten und Landschaften
|
Notizen Word (0,05 MB), Handout Word (1,5 MB)
|
| |
Mirko Ribbat, Anna Spaenhoff: Konzepte der Kulturhauptstadt
|
PPT (1,7 MB)
Ruhr 2010 Image Film
(Link zu Ruhr2010.de)
|
| |
Janina Menzer: IBA Emscher-Park
|
PPT (1,7 MB)
|
| |
Stefan Baumeister: Das Ruhrgebiet in der Presse
|
PPT (1,7 MB)
|
| |
Michael Neumann: Konsum-Kultur/Kultur-Konsum
|
OpenOfficeDoc (1,8 MB)
Charles Wilp AfriCola
(Link zu YouTube)
|
| |
Nils Dickel: Kultur der Moderne
|
OpenOfficeDoc (0,5 MB)
|
| |
|
|
| |
Literatur
|
Download
|
| |
Alexa Geisthövel, Habbo Knoche (Hg.): Orte der Moderne: Kap. "Erlebte Welten"
|
PDF (5,5 MB)
|
| |
Alexa Geisthövel, Habbo Knoche (Hg.): Orte der Moderne: Kap. "Gestalten"
|
PDF (5,0 MB)
|
| |
Klaus M. Bernsau: Strukturwandel als Sinnwandel. Kap. 2: Raum ein semiotischer Gegenstand?
|
PDF (0,9 MB)
|
| |
|
|
| |
|
zurück
|
| |
|
|
| |
Das neue Ruhrgebiet. Konstruktion
einer Wirklichkeit. WS 09/10 |
Stand
27.03.2010
|
| |
Inhalte:
Essen ist für das
Ruhrgebiet 2010 Europäische Kulturhauptstadt geworden. Aber was macht
die Kultur des neuen Ruhrgebietes, des Ruhrgebietes 2010 aus? Wie
wirksam ist noch die Industriegeschichte? Welche neuen Elemente sind an
ihre Seite oder gar an ihre Stelle getreten? Wie gelingt überhaupt die
Konstruktion einer Identität in einem zumindest für Deutschland
einzigartigen Mega-Stadtraum? Und wie anders ist das Ruhrgebiet
(überhaupt noch) im Vergleich zu Hannover, Leinfelden-Echterdingen oder
Berlin?
Wir werden einen Blick auf die verschiedenen Faktoren der städtischen Identitäten werfen, z.B.:
- Städtebau und Städteplanung
- Stadtgeschichte
- Stadt- und Regionalpolitik
- Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit
- Kultur: von Hoch- bis Alltagskultur
- Lebensgefühl und Lebensweisen der Bewohner
um so zu einem tiefern Verständnis regionaler Identität und ihrer Gestaltungsmöglichkeiten zu kommen.
Dabei
werden wir wesentliche "Hot-Spots" des Ruhrgebiets live vor Ort
aufsuchen, um einen eigenen, plastischen, empirischen Eindruck zu
erhalten und uns nicht nur auf Sekundär-Erfahrungen stützen zu müssen.
Die einzelnen Orte werden im Rahmen der Vorbesprechung bekannt gegeben.
|
|
| |
Lernziele:
Regionale und räumliche Identität ist ein ideales
Untersuchungsobjekt für interdisziplinäre
Arbeitsweisen. Die
Teilnehmer lernen verscheidene Herangehensweisen aus verscheidenen
Disziplinen von Geschichte über Architektur und
Städtebau
sowei Wirtschaftspolitik und Regional-Marketing bis hin zur
Kulturwissenschaft kennen. Am Ende sollte die Einsicht stehen, dass nur
eine interdisziplinäre und integrierte Beschreibung zu einem
nutzbaren Verständnis von Stadtraum und seinen
Möglichkeiten
steht.
Selbstverständlich geht es auch um eine intensive
Auseinandersetzung mit dem Ruhrgebiet für Einheimische und
Zugezogene aus nah und fern sowie für flüchtige
Besucher. |
|
| |
Ablauf
- Termine - Räume
|
|
| |
Vorbesprechung Fr.
22.01.2010 16:00 - 18:00 Raum: R09 S04 B08
Block 1
Do. 18.02.2010 10:00 - 18:00 Raum: R09 S04 B08 bzw.
Exkursion
Fr. 19.02.2010 10:00 -
16:00 Raum: R09 S04 B08
Block 2
Do. 25.03.2010 10:00 -
18:00 Raum: R09 S04 B08 bzw. Exkursion
Fr. 26.03.2010 10:00 -
16:00 Raum: R09 S04 B08 |
|
| |
|
|
| |
Seminarfolien |
Download |
| |
Vorbesprechung
22.1.2010 / aktualisierte Version mit Referaten und neuem Timing |
Seminarfolien (1,2 MB) |
| |
Seminarfolien
18.2. + 19.2.2010 |
Seminarfolien (4,2 MB) |
| |
Seminarfolien
25.3. + 26.3.2010 |
Seminarfolien (7,9 MB) |
| |
Referate |
|
| |
Serpil
Fidan, Lisa Marie Girschek: Geschichte des Ruhrgebiets bis 1914 |
Folien-PDF (0,8 MB) |
| |
Rüdiger
Sommerfeld: Geschichte des Ruhrgebiets ab 1914 |
Folien-PDF (0,6 MB) |
| |
Julia
Korth, Sandra Kozok, Anna Giulia Specht: Video Mein Ruhrgebiet |
Teil 1 des Videos
Teil 2 des Videos (Links auf
Youtube) |
| |
Inga
Hansen, Chantal Lilienthal: Was ist Kultur? |
Folien-PDF (0,7 MB) |
| |
Alexandra
Jaap, Timm Buse: Konzepte der Kulturhauptstadt Essen für das
Ruhrgebiet |
Text-PDF Teil 1 (0,1 MB)
|
| |
Maximilian
Hummerich, Verena Löbbing: Duisburg |
Folien-PDF (1,4 MB) |
| |
|
|
zurück |
| |
|
|
| |
Kommunikation,
Identifikation und Motivation. |
Stand
07.07.2009
|
| |
Was
Geisteswissenschaften zum Erfolg von Unternehmen beitragen
können. |
|
| |
Inhalte:
Vor vier Jahren erschien in Deutschland das Buch
„Karaoke-Kapitalismus.
Fitness und Sexappeal für das Business von morgen“
der weltweit
bekannten, schwedischen Wirtschafts-Professoren und
„Management-Gurus“
Jonas Riderstrale und Kjell A. Nordström. Dieser zugegeben
etwas
reißerische Titel ist bezeichnend für eine
Entwicklung, die sich in
Konzernzentralen und an Universitätslehrstühlen breit
macht, die
Erkenntnis, dass die Instrumentarien der klassischen Ökonomie,
der
Betriebs-Wirtschafts-Lehre in einer immer globaler und schneller
werdenden, multikulturellen Wissens-gesellschaft immer öfter
ihre
Grenzen erreichen.
Motivation über rein finanzielle Entlohnungssysteme reicht
immer
seltner aus, Organisation und Führung über starre
Organigramme und
Stellenbeschreibungen kann oft mit der Geschwindigkeit der
Entwicklungen nicht mithalten und neue Ideen und neue Risiken entziehen
sich immer mehr der finanzmathematischen Logik der Controller.
Mit der gewachsenen Bedeutung der Unternehmen, mit dem Ausdehnen des
Unternehmerischen in alle Lebensbereiche ist offensichtlich geworden,
dass Unternehmen keine (rein) ökonomischen Gebilde, sondern
vielmehr
soziale und menschliche Veranstaltungen sind. Daher bedienen sich
innovative Lehrer aus den Management-Schulen dieser Welt immer
öfter an
Versatzstücken der Wissenschaften, die im anglo-amerikanischen
Raum so
schön „Humanities“ heißen, der
Geisteswissenschaften.
Das Seminar vermittelt einen ersten Einblick in die geistes- und
sozialwissenschaftlichen Aspekte des Unternehmens und zeigt anhand der
Themen Kommunikation, Identifikation, Motivation auf, wie entsprechende
Theorien zum Verständnis und zum Erfolg von Unternehmen
betragen können.
|
|
| |
Lernziele:
Als interdisziplinäre Veranstaltung soll sie zum einen
Studieren der
ökonomischen, aber auch der technischen Fächer
für
humanwissenschaftliche Belange sensibilisieren, zum anderen sollen
Studierende der Geistes- und auch der Sozialwissenschaften
Einsatzfelder ihrer Fächer jenseits der klassischen
Anwendungsbereiche
aufgezeigt bekommen.
Es werden erste Einblicke in Kulturwissenschaft,
Kommunikationswissenschaft und Semiotik vermittelt.
Die Teilnehmer lernen diese selbst und in Gruppenarbeit auf
Gestände
und Fälle aus der Unternehmenspraxis anzuwenden.
Studierende sind in der Lage Unternehmen als von Menschen bestimmte
soziale Gebilde zu begreifen und erkennen den praktischen Wert
geisteswissenschaftlicher Theorie für Unternehmer.
|
|
| |
|
|
| |
Ablauf
- Termine - Räume
|
|
| |
Vorbesprechung Do.
28.05.2009 16:00
- 18:00 Raum: R11 T04 C75
Block 1
Sa. 20.06.2009 10:00 - 18:00 Raum: T03 R02 D82
So 21.06.2009 10:00 -
16:00 Raum: T03 R02 D82
Block 2
Sa. 04.07.2009 10:00 - 18:00
Raum: T03 R02 D82
So 05.07.2009 10:00 -
16:00 Raum: T03 R02 D82 |
|
| |
|
|
| |
Seminarfolien
|
Download
|
| |
Sitzung
28.05.09
|
Seminarfolien_1
(3,7 MB) |
| |
Sitzung
20.06. + 21.06.09
|
Seminarfolien
2
(2,3 MB) |
| |
Sitzung
4.07. + 5.07.09 (inkl. Fazit)
|
Seminarfolien
3
(5,2 MB) |
| |
|
|
| |
Klausurfragen
|
Download
|
| |
Fragen
aus dem WS 08/09
|
Termin
1 + 2 (40 KB) |
| |
|
|
| |
Protokolle
|
Download
|
| |
Protokolle
Samstag 20.06.09 Vormittag |
TP
|
| |
Protokolle
Samstag 20.06.09 Nachmittag |
DA,
ME,
LE
|
| |
Protokolle
Sonntag 21.06.09 Vormittag |
KS,
MS,
SS
|
| |
Protokolle
Sonntag 21.06.09 Vormittag |
KS,
MS,
SS
|
| |
Protokolle
Samstag 04.07.09 Vormittag |
IG, KS,
NL
|
| |
Protokolle
Samstag 04.07.09 Nachmittag |
EV,
PK
|
| |
Protokolle
Sonntag 05.07.09 Vormittag |
FB,
PW
|
| |
Protokolle
Sonntag 05.07.09 Vormittag |
LV,
TA
|
| |
|
|
| |
Literatur
|
Download
|
| |
J.
Ridderstrale,
K.A. Nordström: Karaoke-Kapitalismus, Heidelberg (Redline) 2005
|
Kap.
1 Endlose Soli (2,5 MB)
|
| |
|
Kap.
13 Auf die Stimmungen kommt es an (5,2 MB) |
| |
|
Kap.
14 Stimmungsvolle Modelle managen
(2,5 MB) |
| |
W.
Müller-Funk:
Kulturtheorie, Tübingen (UTB) 2006
|
Georg
Simmel: Geld und Mode (2 MB)
|
| |
|
Michel
Foucault, Diskurs als kulturelle Macht (2 MB)
|
| |
|
Pierre
Bourdieu, Von den symbolischen Formen zu den symbolischen Feldern (1,3
MB) |
| |
Siegfried J. Schmidt:
Unternehmenskultur. Die Grundlage für den wirtschaftlichen
Erfolg von
Unternehmen, Weilerswist (Velbrück )2004
|
Kap.
0 Unternehmenskultur, Das Problemlösungsprogramm von
Unternehmen (0,8
MB) |
| |
|
Kap.
1 Unternehmenskultur, mehr als eine nützliche Metapher in der
Betriebswirtschaftslehre (1,4 MB) |
|
|
Kap.
9 Der Veränderungskomplex (1,2 MB) |
| |
Günter Wöhe
: Einführung in die
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 19.Auflage, München (Vahlen) 1996
|
S.
34-36 (250 KB) |
|
|
|
zurück
|
| |
|
|
| |
Kommunikation, Identifikation und
Motivation. WS 08/09 |
Stand
31.05.2009 |
|
Was Geisteswissenschaften zum
Erfolg von Unternehmen beitragen können. |
|
|
Inhalte:
Vor vier Jahren erschien in Deutschland das Buch
„Karaoke-Kapitalismus.
Fitness und Sexappeal für das Business von morgen“
der weltweit
bekannten, schwedischen Wirtschafts-Professoren und
„Management-Gurus“
Jonas Riderstrale und Kjell A. Nordström. Dieser zugegeben
etwas
reißerische Titel ist bezeichnend für eine
Entwicklung, die sich in
Konzernzentralen und an Universitätslehrstühlen breit
macht, die
Erkenntnis, dass die Instrumentarien der klassischen Ökonomie,
der
Betriebs-Wirtschafts-Lehre in einer immer globaler und schneller
werdenden, multikulturellen Wissens-gesellschaft immer öfter
ihre
Grenzen erreichen.
Motivation über rein finanzielle Entlohnungssysteme reicht
immer
seltner aus, Organisation und Führung über starre
Organigramme und
Stellenbeschreibungen kann oft mit der Geschwindigkeit der
Entwicklungen nicht mithalten und neue Ideen und neue Risiken entziehen
sich immer mehr der finanzmathematischen Logik der Controller.
Mit der gewachsenen Bedeutung der Unternehmen, mit dem Ausdehnen des
Unternehmerischen in alle Lebensbereiche ist offensichtlich geworden,
dass Unternehmen keine (rein) ökonomischen Gebilde, sondern
vielmehr
soziale und menschliche Veranstaltungen sind. Daher bedienen sich
innovative Lehrer aus den Management-Schulen dieser Welt immer
öfter an
Versatzstücken der Wissenschaften, die im anglo-amerikanischen
Raum so
schön „Humanities“ heißen, der
Geisteswissenschaften.
Das Seminar vermittelt einen ersten Einblick in die geistes- und
sozialwissenschaftlichen Aspekte des Unternehmens und zeigt anhand der
Themen Kommunikation, Identifikation, Motivation auf, wie entsprechende
Theorien zum Verständnis und zum Erfolg von Unternehmen
betragen können.
|
|
| |
Lernziele:
Als interdisziplinäre Veranstaltung soll sie zum einen
Studieren der
ökonomischen, aber auch der technischen Fächer
für
humanwissenschaftliche Belange sensibilisieren, zum anderen sollen
Studierende der Geistes- und auch der Sozialwissenschaften
Einsatzfelder ihrer Fächer jenseits der klassischen
Anwendungsbereiche
aufgezeigt bekommen.
Es werden erste Einblicke in Kulturwissenschaft,
Kommunikationswissenschaft und Semiotik vermittelt.
Die Teilnehmer lernen diese selbst und in Gruppenarbeit auf
Gestände
und Fälle aus der Unternehmenspraxis anzuwenden.
Studierende sind in der Lage Unternehmen als von Menschen bestimmte
soziale Gebilde zu begreifen und erkennen den praktischen Wert
geisteswissenschaftlicher Theorie für Unternehmer.
|
|
| |
|
|
| |
Ablauf
- Termine - Räume
|
|
| |
Vorbesprechung Fr.
24.11.2008 16:00
- 18:00 Raum: S03 R03 H20
Block 1
Sa.
15.11.2008 10:00 - 18:00 Raum: S03 R03 H20
So 16.11.2008 10:00 -
16:00 Raum: S03 R03 H20
Block 2
Sa.
29.11.2008 10:00 - 18:00
Raum: S03 R03 H20
So 30.11.2008 10:00 -
16:00 Raum: S03 R03 H20
|
|
| |
|
|
|
Seminarfolien
|
Download
|
| |
Sitzungen
24.11.,
15. - 16.11.08
|
Seminarfolien_1
(4,2 MB) |
| |
Sitzungen
29. -
30.11.08
|
Seminarfolien_2
(5,5 MB) |
| |
|
|
|
Protokolle
|
Download
|
| |
Protokolle
Samstag 15.11.08 Vormittag
|
DS,
KS,
MCJ |
| |
Protokolle
Samstag 15.11.08 Nachmittag
|
LK,
MV
|
| |
Protokolle
Sonntag 16.11.08 Vormittag
|
CZ,
JD,
LW
|
| |
Protokolle
Sonntag 16.11.08 Nachmittag
|
BS,
MK1,
MK2
|
| |
Protokolle
Samstag 29.11.08 Vormittag
|
DR,
HW
|
| |
Protokolle
Samstag 29.11.08 Nachmittag
|
YT
|
| |
Protokolle
Sonntag 30.11.08 Vormittag
|
KH,
MS,
SD
|
| |
Protokolle
Sonntag 30.11.08 Nachmittag
|
AO,
ND
|
| |
|
|
|
Klausur
|
Download
|
|
Klausurfragen
Haupttermin WS 08/09
|
Klausurfragen
(78 KB)
|
| |
|
|
|
Literatur
|
Download
|
|
J.
Ridderstrale,
K.A. Nordström: Karaoke-Kapitalismus, Heidelberg (Redline) 2005
|
Kap.
1 Endlose Soli (2,5 MB)
|
|
|
Kap.
13 Auf die Stimmungen kommt es an (5,2 MB) |
|
|
Kap.
14 Stimmungsvolle Modelle managen
(2,5 MB) |
|
W.
Müller-Funk:
Kulturtheorie, Tübingen (UTB) 2006
|
Georg
Simmel: Geld und Mode (2 MB)
|
|
|
Michel
Foucault, Diskurs als kulturelle Macht (2 MB)
|
|
|
Pierre
Bourdieu, Von den symbolischen Formen zu den symbolischen Feldern (1,3
MB) |
|
Siegfried J. Schmidt:
Unternehmenskultur. Die Grundlage für den wirtschaftlichen
Erfolg von
Unternehmen, Weilerswist (Velbrück )2004
|
Kap.
0 Unternehmenskultur, Das Problemlösungsprogramm von
Unternehmen (0,8
MB) |
|
|
Kap.
1 Unternehmenskultur, mehr als eine nützliche Metapher in der
Betriebswirtschaftslehre (1,4 MB) |
|
|
Kap.
9 Der Veränderungskomplex (1,2 MB) |
|
Günter Wöhe
: Einführung in die
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 19.Auflage, München (Vahlen) 1996
|
S.
34-36 (250 KB) |
| |
|
|
zurück |
| |
|
|
| |
Sektion "Semiotik der
Wirtschaft" |
Stand
31.03.2009 |
|
"Güter, Geld und gute
Worte." Das Konkrete in der Wirtschaft |
|
Call for papers
|
Die
Ökonomie scheint heutzutage die alles beherrschende
Gesellschaftsphäre zu sein. Sie drängt ebenso die
Politik
zurück wie Wissenschaft und Kunst. Grund genug für
die
Semiotik, verstärkt ihr Augenmerk auf Zeichen der Wirtschaft
zu
richten - auf Unternehmen, Marken, Produkte, aber auch auf
Märkte,
Zahlungsmittel und Wertpapiere oder Bilanzen.
Vordergründig scheint in der Wirtschaft das Konkrete das
Zeichenhafte zu dominieren, steht doch die Schaffung materieller Werte
und Produkte von Anfang an im Zentrum des Interesses. Doch bei
genauerem Hinsehen werden die Wechselspiele zwischen Konkretem und
Zeichenhaftem so zahlreich, dass dieses Wechselspiel vielleicht sogar
zum semiotischen Charakteristikum der Wirtschaft wird.
Einerseits lässt das Konkrete, wie Geld, Güter und
Unternehmen selbst, seine Zeichenhaftigkeit und mithin seine
Flüchtigkeit erkennen, andererseits sind die Unternehmen auf
vielfältige Weise bestrebt, ihre im ökonomischen Sinn
immateriellen Text- und Zeichenproduktionen, wie Markenzeichen,
Software, Optionsscheine oder VIP-Services, zu konkretisieren.
Konkretisierung kann dabei Messbarmachung, Reproduzierbarkeit oder
Materialisierung in "handfesten" Werten, wie einer Bilanzposition,
bedeuten.
Dem Semiotiker ist dabei schnell klar, dass es sich hierbei nur um das
Übertragen eines Zeichens aus einem Zeichensystem in das
nächste handelt. Allerdings gilt auch in der Wirtschaft,
"Zeichen
sind dann konkret, wenn ihre Auswirkunen auf die Menschen konkret
sind". Dies kann bei Arbeitslosigkeit und Verelendung ebenso der Fall
sein wie bei riesiger Macht und Handlungsbefugnissen, die aus
großem Reichtum resultieren. So erreicht Wirtschaft Grenzen,
wo
das Konkrete das Zeichenhafte überlagert, und z.B. der Verweis
auf
den letztlich nur symbolischen Charakter von Geld zynisch wirken muss.
In der interdisziplinär angelegten Sektion wollen wir
ökonomische Zeichenprozesse mit besonderem Augenmerk auf das
Wechselspiel zwischen Konkretem und Zeichenhaftem untersuchen. Als
Zeichenprozesse kommen natürlich Werbekampagnen und
Markengeschichten in Frage, aber auch Beiträge zur
Unternehmenskultur, immateriellen Unternehmenswerten, Beschreibungen
von Wirtschaftsvorgängen oder die Thematik des Konsums als
Ersatzreligion, welche in das Panorama der Möglichkeiten
fallen.
Die Sektion richtet sich gleichermaßen an Semiotiker, d.h.
Wissenschaftler und Praktiker, die mit explizit semiotischen Methoden
forschen oder die an der semiotischen Theorie selbst arbeiten, als auch
Wissenschaftler aus Soziologie, Ökonomie, Psychologie,
Anthropologie, Kommunikations- oder Kulturwissenschaften sowie
ausdrücklich auch an Praktiker aus der Wirtschaft, die ihre
Arbeit
theoretisch reflektieren (lassen wollen).
|
|
| |
|
|
Resümee
|
In der Sektion wurde
schnell
offenkundig, dass die Wirtschaft sehr stark, wenn nicht sogar
primär, durch
Zeichenphänomene bestimmt wird. Gerade die Redner, die sich
aus anderen
fachlichen Zusammenhängen, wie Design, Werbekommunikation,
Soziologie oder Kulturwissenschaft,
dem Thema näherten, führten sehr plastisch die
konkreten Zeichenwirkungen vor.
Die Teilnehmer, die sich
explizit mit semiotischer Theorie und Methode
auseinander gesetzt haben, oblag es zu verdeutlichen, dass mit einer
spezifischen,
semiotischen Beschreibung ein zusätzlicher Erkenntnisgewinn zu
erlangen ist, der
über einen heuristischen Aha-Effekt hinausgeht. Hier wurde
– wie schon öfter
deutlich – dass die Semiotik außerhalb ihrer
klassischen Domäne sowohl an
einem Vermittlungs- als auch an einem Anwendungsdefizit leidet.
Alle
Teilnehmer waren sich in der abschließenden Diskussion einig,
dass die
Beseitigung dieses Defizits durch konkrete Anwendungen der Semiotik
– die über
ein Sprechen vom Zeichen hinaus gehen – sowohl für
die Semiotik als auch für
andere am Gegenstand Wirtschaft arbeitende Disziplinen sehr bereichernd
sein
wird.
|
|
| |
|
|
|
Samstag, den 10. Oktober 2008
|
|
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>> |
Klaus M. Bernsau
- KMB Unternehmenberatung Wiesbaden; Universität Duisburg
Essen.
Einführung in die Sektion Semiotik der
Wirtschaft
Karl Gfesser
- Universität Stuttgart. Die Retrosemiosis der Marke
- von der Repräsenz zur Präsenz
Sandra Bosnjak
- Universität Duisburg Essen. Das Zeichen Bacardi –
Wie entsteht Bacardi-Feeling
Sarah Thelen
- TU Dortmund. Kultursemiotik in der
Wirtschaft
Mehdi Chourou
- Université Lumière Lyon II. Numbers as signs of
economy and enterprises
Guido Ipsen
- TU Dortmund. Geldkommunikation: Handel mit konkreten Zeichen
Sascha
Demarmels - Hochschule Luzern. Productplacement
– Zeichen der Wirtschaft in der
Unterhaltung
Kai Rosenstein
-
ZHdK Zürich. Der Widerspruch, die Zeremonie und der
Müll. Zur
Produktion und Vermeidung semiotischen Unrats durch Design
Franz
Krönig
- Universität Köln/Universität Flensburg.
Ökonomisierung als generative
Metaphorisierung
Rene John
- Universität Hohenheim. Unabweisbare Innovation –
mit der Semantik des Neuen die Zukunft fixieren
Stefan
Dobiasch - Principium Regensburg. Ethik,
Eigenverantwortung und Kommunikationskultur in Organisationen
Dimitrios
Charitatos - University of London. The form of
the object and the creation of immaterial value
|
hier: 0,3 MB
hier: 0,1 MB
hier:
5,0 MB
hier: 0,2 MB
hier: 21,6 MB
hier: 4,4 MB
hier: 0,6 MB
hier: 0,9 MB
|
|
Inzwischen sind die
Beiträge auch in gedruckter Form erschienen:
Güter, Geld und gute Worte.
Ergebnisse der Sektion
Wirtschaft und Semiotik des 12. internationalen Kongresses der
deutschen Gesellschaft für Semiotik.
|
|
| |
|
|
zurück |
|
|
|
|
| |
Kultur,
Know-how, CI. SS 08
|
Stand
04.05.2008
|
|
Semiotik
der immateriellen
Unternehmenswerte.
Theoretische und methodische Voraussetzungen, Analysen und Management
|
|
|
Immaterielle Werte
– Neu-Deutsch
‚intangible assets’ – rücken
mehr und mehr ins Augenmerk der
Unternehmensführung. In der globalen Wissens- und
Kapital-Gesellschaft
des dritten Millennium sind es auf einmal nicht mehr die Objekte der
klassischen Betriebswirtschaft, wie Gebäudebesitz, Warenlager,
Mitarbeiterproduktivität oder Verkaufsstückzahlen,
die über Wohl und
Wehe entscheiden, zumal gerade die alten, westlichen
Industrieländer
spüren, dass der Wettbewerbsdruck gerade bei diesen Hardfacts
ins
Unermessliche zu steigen scheint.
Eher vage Konzepte wie Know-how, Marken oder
‚Börsenkursphantasien’
versprechen zum Teil zumindest Abhilfe. Ökologie-Orientierung
und CSR
wiederum werden als immaterielle Maßstäbe von
außen an die Unternehmen
herangetragen. Der Schock der geplatzten New-Economy-Blase,
während der
schon eine gut erzählte Equity-Story Millionen wert sein
konnte,
scheint überwunden und auch die Vertreter der
früheren Old Economy
kommen nicht ohne Wissensmanagement, Marken-Wert-Erhebungen oder
Shareholder-Value-Programme aus.
Die Betriebswirtschaft ist zwar rege bemüht diese
Phänomene, die ihren
Ursprung im sozialen und kommunikativen Prozess Wirtschaft genommen
haben, zu (re-)integrieren. Es fehlen ihr aber zentrale Instrumente zu
Erfassung und Beschreibung dieser Phänomene. Letztlich geht es
aber bei
all diesen Themen um durch Zeichenprozesse. Es sind
Bedeutungsphänomene, die außerhalb des
primär ökonomischen Systems
stattfinden. Hier bietet sich die Semiotik als Metatheorie der Zeichen
und offen angelegtes interdisziplinäres Methodenprojekt
geradezu an.
In dem Seminar sollen die Grundlagen der Semiotik als Zeichentheorie
und Zeichenprozessanalyse aufgezeigt werden mit besonderem Fokus auf
Aspekte der Wirtschaft- und Konsumgesellschaft: Werbung, Marke und
Marketing, Corporate Identity, Konsum, Innovation.
Ferner werden Ansätze der BWL zur Erfassung semantischer
Werte, wie
Marken- oder Unternehmensbewertung, Wissensbilanz und Patentmanagement,
vorgestellt und vor dem Hintergrund der Semiotik bewertet.
Um ein Ergebnis vorweg zunehmen, ein wesentlicher Aspekt wird sein,
dass diese Ansätze in quasi behavioristischer Manier die
inneren
Vorgänge der Objekte des Interesses ausblenden und sich
letztlich auf
äußere, skalierbare Reaktionen bzw. auf
monetär messbare Ergebnisse
beschränken.
In einem letzten Schritt wird dann im Seminar der Versuch unternommen,
aufzuzeigen, wie die Semiotik hier eine Erkenntniserweiterung darstellt
und pragmatische Eingriffsmöglichkeiten bietet, die
insbesondere einer
Steuerung aber Mehrung der immateriellen Werte zu gute kommt.
Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Studierende und
Praktiker der
Betriebswirtschaft wie an Studierende und Praktiker verschiedener
Geistes-, Sprach- und Sozialwissenschaften. |
|
>>>
|
Download der
Ankündigung als PDF |
|
| |
|
|
|
| |
Seminar-Dokumentation
|
|
| |
Präsentationscharts
|
Erster
Block, Zweiter
Block
|
| |
Protokolle
Samstag 19.4.08 Vormittag
|
GH,
MK,
NR,
SK,
VH
|
| |
Protokolle
Samstag 19.4.08 Nachmittag |
MS,
RE,
TR
|
| |
Protokolle
Sonntag 20.4.08 Vormittag
|
KK,
LV,
CT
|
| |
Protokolle
Sonntag 20.4.08 Nachmittag |
GF,
CS,
KM
|
| |
Protokolle
Samstag 26.4.08 Vormittag
|
HZ,
KS,
NH,
TT
|
| |
Protokolle
Samstag 26.4.08 Nachmittag |
IG,
KK,
|
| |
Protokolle
Sonntag 27.4.08 Vormittag
|
NP,
TW,
JF,
|
| |
Protokolle
Sonntag 27.4.08 Nachmittag |
NK,
|
| |
|
|
|
|
Literatur
|
Download
|
|
Becker,
Dieter:
Intangible Assets in der Unternehmenssteuerung. Wie Sie weiche
Vermögenswerte quantifizieren und aktiv managen. Wiesbaden:
Gabler/GWV
Fachverlage GmbH, 2005. 17-36
|
hier:
1,5 MB
|
|
Bernsau, Klaus M.: Der
Erfolg des
Zeichens Coca-Cola in
Deutschland. Eine semiotische Analyse. Saarbrücken: VDM Verlag
Dr.
Müller,
2007. S.110-154
|
hier:
3,2 MB |
|
Bernsau, Klaus M.:
Strukturwandel als
Sinnwandel: die Bundesgartenschau Gelsenkirchen 1997. Ein Beitrag zu
einer Semiotik des Raumes. Marburg: Tectum, 1997. S. 144-255
|
hier:
3,7 MB |
|
Eschbach, Achim: Semiotik,
in: Althaus,
Hans Peter; Henne, Helmut; Wiegand, Herbert Ernst (Hrsg.): Lexikon der
Germanistischen Linguistik. Tübingen: Max Niemeyer Verlag,
1980 (2.
völl. neub. u. erw. Aufl.). S.41-57
|
hier:
3,1 MB |
|
Festge, Fabian:
Kundenzufriedenheit und
Kundenbindung im Investitionsgüterbereich. Ermittlung
zentraler
Einflussfaktoren. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag/GWV
Fachverlage GmbH, 2006. S.9-62
|
hier:
3,9 MB |
|
Levy, Sidney J.: Symbols for
Sale. In:
Harvard Business Review. Vol.37, No. 4, July-August 1959, P.117-124
|
hier:
1,1 MB |
|
Romer, Paul: The Soft
Revolution:
Achieving Growth by Managing Intangibles. In: Hand, John R. M.; Lev,
Baruch (Hrsg.): Intangible Assets. Values, Measures, and Risks. New
York: Oxford University Press, 2003. S.63-94
|
hier:
2,8 MB |
|
Trabant, Jürgen:
Elemente der Semiotik.
Tübingen; Basel: A. Francke Verlag, 1996. S. 37-85
|
hier:
3,2 MB |
| |
|
|
zurück
|
| |
|
|
| |
„Kommunikation
von Innovationen! Innovation von Kommunikation?" |
Stand
31.03.2008
|
|
Im Rahmen des
Kongresses "KCTOS:
Wissen, Kreativität und Transformationen von Gesellschaften |
Knowledge, Creativity and Transformations of Societies" vom 6.
bis
9. Dezember in Wien
|
|
|
Samstag, den 8. Dezember
|
|
9:00 – 9:40
9:40 – 10:20
10:20–11:00
11:20–12:00
12:00–12:40
14:40–15:20
15:20–16:00
|
Renè John –
Duale Prozessualität
von Innovation? Das kommunikative und wahrnehmungsbezogene
Zusammenspiel von Erwartung und Erwartungs-Ent-Täuschung
Klaus Bernsau – New Media. Web 2.0.
Kommunikation 2.0. Alter
Wein in neuen Schläuchen oder die Evolution der menschlichen
Erkenntnis- und Kommunikationsfähigkeit?
Katrin Bosnjak – Keine Zeit für
Nachhaltigkeit? Die ausgedehnte
Gegenwart des Journalismus als Widersacher einer zukunftsorientierten
Berichterstattung
Christopher Peterka – New Relevance –
Über den Katalysator Kunst
in der Markenkommunikation am Beispiel von temporären
Markenräumen
[entfallen]
Rahilya Geybullayeva – From Convergence Culture
to…Convergence
Culture
Mohammandreza Zadeh – Interkulturelle
Kompetenz als
Quelle der Innovation im Fremdsprachenunterricht
Evangelos Kourdis – Law and semiotics of
translation. The case
of commercial name (shingle) translation in the Greek market
|
|
>>>
|
Einen knappen Rückblick
auf die Inhalte und
Diskussionen finden Sie hier:
Summary der KCTOS-Sektion: "Kommunikation von Innovationen! Innovation
von Kommunikation?"
|
|
| |
|
|
zurück
|
| |
|
|
| |
NEK-Kongress:
„Kommunikationswirkung –
Inspektion eines Begriffs“ |
Stand
19.07.2007 |
| |
|
|
|
>>>
|
Einen knappen Rückblick
auf die Inhalte und
Diskussionen finden Sie hier:
Bericht vom NEK-Kongress: "Kommunikationswirkung - Inspektion eines
Begriffs"
|
|
| |
|
|
|
| |
Ablauf
16. Januar 2007
|
10.00 Uhr:
10.30 Uhr:
11.15 Uhr:
12.00 Uhr:
12.45 Uhr:
13.30 Uhr:
14.00 Uhr:
15.00 Uhr:
15.45 Uhr:
16.15 Uhr:
17.00 Uhr:
17.45 Uhr:
|
Grußwort
des NEK e.V.:
Dr. Claudia
Schirrmeister und
Grußwort des Fachs
Kommunikationswissenschaft: Prof.
Dr. H.W. Schmitz
Dr. Klaus M.
Bernsau, KMB|
Konzept ∙
Management ∙ Beratung für Unternehmenskommunikation,
Wiesbaden:
Einführung. Relevanz von Geisteswissenschaft.
Kommunikationswirkung als
Konzept zur Versöhnung von Kommunikationswissenschaft und
Gesellschaft.
Dirk
Liesenfeld, M.A., VAISPER,
Düsseldorf: CRM als angewandtes
Kommunikationswirkungsmanagement
Stephan
Meyer, Denkstelle,
Friedrichsdorf: Don't kill the messenger - Wie die Wahl
des
Boten über die Wirkung der Botschaft entscheidet
Christian
Seifert, M.A.,
Deutsche Fußball Liga, Frankfurt a.M.: Medien-
und Eventprodukte und ihr Verhältnis zur Kommunikationswirkung
PAUSE
Podiumsdiskussion: Dr. J.K. Fröhlich, JFK,
Essen; Dr. K.M.
Bernsau, KMB, Wiesbaden; Adrian Schaffranietz, M.A.,
Universität
Leipzig; Michael Schmahl, M.A., .comessen Essen
Silke Lenz,
stud. phil.,
Universität Essen: Zur messbaren
Steigerung des Unternehmenswerts durch Kommunikation
Daphne Moser,
stud. oec.,
Technische Universität Freiberg: Bewertung
von Unternehmensmarken
Prof. Guido
Ipsen,
Universität Dormund: Interpretanten des
Alltags: Erkenntnistheorie und Semiotik für Marktforscher
Dr. Carsten
Ackermann,
Epson, Meerbusch: Zeichen deuten –
Kommunikation, Marketing, Marktforschung und Semiotik
Verabschiedung
|
Detailinformationen
zu den gehaltenen Vorträgen
>>>
PDF_Vortrag_Bernsau
>>>
Podcast - Teil
2 - Teil 3
- Teil
4 - Teil 5
>>>
PDF_Vortrag_Liesenfeld
>>>
Podcast - Teil
2 - Teil 3
- Teil
4
>>>
PDF
Vortrag Meyer
>>>
Podcast
- Teil
2 - Teil 3
- Teil
4
>>>
PDF_Vortrag_Seifert
>>>
Podcast
- Teil
2 - Teil 3
- Teil
4 - Teil
5
>>>
Podcast - Teil
2
>>>
PDF_Vortrag_Lenz
>>>
PDF_Vortrag_Moser
>>>
Podcast - Teil
2
>>>
PDF_Vortrag_Ipsen
>>>
Podcast
- Teil
2 - Teil 3
- Teil
4
>>>
PDF_Vortrag_Ackermann
>>>
Podcast
- Teil
2 - Teil 3
- Teil
4 - Teil 5
|
| |
|
|
|
| |
Call-for-Papers
– Call-for-Papers –
Call-for-Papers – Call-for-Papers –
Call-for-Papers
vom Oktober 2006
|
| |
Das Thema
Spontan gefragt und schnell geantwortet
würde
wahrscheinlich jeder bejahen, dass es bei Kommunikation, zumal bei
professioneller und Wirtschaftskommunikation, um Wirkung geht. Aber im
zweiten Moment kommt man schon ins Stocken. Werden hier nicht geschickt
durch die Wortkopplung oder Fragestellungen wie „finden Sie
nicht auch,
dass Kommunikation mehr Wirkung für den Unternehmenserfolg
haben
sollte?“, zwei Dinge verknüpft, von denen wir gar
nicht genau wissen,
ob und was sie miteinander zu tun haben?
Grund genug für das NEK, das Netzwerk Essener
Kommunikationswissenschaft e.V., in einem Kongress den Begriff der
Kommunikationswirkung zu inspizieren. In einer losen Reihung von
Vorträgen und Beiträgen, dürfen Praktiker
und Theoretiker, engagierte
Studenten und mit allen Wassern gewaschene Senior-Experts ihre Sicht
zum Thema beitragen. |
|
| |
Zu Fragen wie:
• Wie
wirkt Kommunikation?
• Welche Wirkungsebenen gibt es?
• Wie ist der Wirkungsbegriff
mit dem
Kommunikationsbegriff verknüpft?
• Gibt es Kommunikation ohne
Wirkung?
Aber auch:
• Welche Rolle spielt
Kommunikationswirkung in der
Praxis professioneller
Unternehmenskommunikation?
• Wie wird Kommunikationswirkung
operationalisiert?
• Wie gemessen?
• Welche Theorien werden in der
Praxis herangezogen
und genutzt? |
|
|
Dass
diese Fragen alles andere als trivial sind, kann man vielleicht
daran ersehen,
• dass die Essener
Kommunikationswissenschaft einen sehr
langen Kampf für
die
Eindruckskommunikation (im Gegensatz zur Ausdruckskommunikation)
führt
• dass das heute gängigste
Merkmal guter
Unternehmenskommunikation
Kreativität ist. Diese zielt
erstmal nur auf
Ausdruck und ist somit vom
Selbstverständnis her nicht
wirkungsorientiert
• dass auf der anderen Seite viele
Ansätze, die sich
explizit einer
Kommunikationswirkung zuwenden, an einem
Sender-Empfänger- bzw.
Stimulus-Response-Modell orientiert
sind. Ansätzen,
die von der modernen
Kommunikationsforschung als für
die Beschreibung von
Kommunikationsprozessen völlig
inadäquat
zurückgewiesen werden. Jüngstes
Beispiel aus diesem Bereich ist
vielleicht das
„Neuro-Marketing“? |
|
| |
Wenn
Sie jetzt stutzen, widersprechen oder gar aufschreien möchten,
sind Sie
genau der richtige Kandidat für einen Vortrag bei unserem
NEK-Kongress
im Januar 2007. Wenn Sie das Gefühl haben, an
diesen Thesen ist
was dran, auch dann Sie sind aufgefordert diesem Gefühl auf
dem Podium
in Essen Ausdruck zu verleihen. Und wenn Sie mehr Fragen als Antworten
zu diesem Thema haben, stellen Sie diese den versammelten Experten. |
|
| |
Welche
Beteiligungsmöglichkeiten gibt es?
Es gibt neben dem reinen Besuch des Kongresses 3 Formen der
Beteiligung:
• die Hauptvorträge von max. 1
Stunde
• Kurzvorträge
(Thesenvorstellungen) von max. 20
Minuten mit anschließender
Teilnahme an einer Diskussionsrunde
• Praxisvorträge über
Kommunikationswirkung in der
Forschung oder im
Unternehmen von max. 40 Minuten (wobei
die
zusätzlichen 20 Minuten der
Verdeutlichung anhand von Beispielen
dienen
sollen). |
|
| |
Der
Kongress bekennt sich zu einem offenen Diskurs, d.h. es
werden
alle praktischen Disziplinen von neurologisch-psychologischer
über
soziologisch-quantitativer und ökonomisch-monetärer
bis zu
hermeneutisch-konstruktiver oder kreativ-intuitiver Wirkungsbetrachtung
angesprochen, ebenso wie alle Bereiche theoretischer Kommunikations-
und Wirkungsforschung aufgefordert sind, sich zu beteiligen |
|
| |
Termin
und Ort:
16. Januar 2007; 10 bis 18 Uhr
Universität Duisburg Essen, Campus Essen,
Glaspavillion R 12,
Universitätsstraße 12 45117 Essen |
|
| |
|
|
zurück
|
| |
|
|
|
|
NEK-Praxisseminar:
Kommunikationsanalyse für Unternehmens- und
Marketing-Kommunikation.
Effizienzen steigern, Potentiale entdecken.
|
|
| |
Donnerstag,
19. Oktober 2006, 11 - 18 Uhr
Universität Duisburg Essen, Campus Essen
Universitätstraße 12, 45117
Essen
Raum: V15 R02 G84
|
|
| |
Das
Seminar gibt einen Einblick in den Alltag, die Arbeitsweise und die
Möglichkeiten einer beratenden Analyse von
Unternehmenskommunikation.
Die
neutrale Analyse von Unternehmenskommunikation ist heutzutage noch eher
die
Ausnahme als die Regel. Trotz der wachsenden Kritik und Anforderung
seitens der
Unternehmensführung und vor allem des Controllings, haben sich
hier
noch
keine
allgemein gültigen Verfahren und Instrumente etabliert.
Die
Ursachen sind vielfältig, liegen aber im wesentlich in 3
Punkten
gegründet:
- Dem
jahrzehntelangen
Widerstand der vermeintlich kreativen Kommunikation gegenüber
allen
Formen von Messbarkeit und Berechenbarkeit.
- Der
Beratungsprozess der
meisten Kommunikationsdienstleister ist in einen Akquiseprozess
integriert.
- Das
Qualitätsmanagement
ist zentrale Aufgabe der Verantwortlichen auf Unternehmensseite, so
dass sie glauben, dies en passant mit erledigen zu können oder
zu
müssen und es nicht extern vergeben zu müssen bzw. zu
dürfen. Die
Etablierung eines Kommunikations-Qualitätsmanagement (KQM)
wird
fälschlicherweise oft als Schuldeingeständnis gesehen.
Trotzdem
zeichnet sich hier ein wachsender Markt ab, der gerade einem Essener
Kommunikationsparadigma im Gegensatz zu einem
betriebswirtschaftlich-marketing-basierten Paradigma oder einem
massenkommunikativen Paradigma vielfältige
Möglichkeiten eröffnet.
|
|
>>>
>>>
>>>
|
Hier gibt's die gehaltene
Präsentation in
handlichen PDFs
Teil 1 Von Kommunikation bis zu Automobilikommunikation
Teil
2 Von Theoriepotentialen bis zur Analyse mit Jakobson
Teil
3 Beispielanalyse von Modekommunikation
|
|
| |
|
|
zurück
|
| |
|
|
|
| |
"Kommunikationswissenschaftliche
Kritik
der Praxis von Unternehmenskommunikation und Werbung II" SS 06 |
|
| |
Inhalte der theoretischen
Einführung am 28. u. 29.4.2006:
1. Das
Wesen der
Kommunikation?!
2. Kritik
der
Unternehmenskommunikation und Werbung Anfang des 3. Jahrtausends
3.
Theorie-Bausteine
einer angewandten Kommunikationswissenschaft
4.
Anwendungs-Skizzen
einer angewandten Kommunikationswissenschaft:
4.1
Kritik des Informationsbegriffs
4.2
Kritik des Markenbegriffs
4.3
Macht und Ohnmacht von Kommunikation
4.4
Strukturierung von Anzeigenmaterial
4.5
Elemente einer Semiotik der Marke
4.6
Die Konversationsregeln von H.P. Grice als Online-Strategie?
4.7
Ungeheuers Kommunikationsbegriff als Basis erfolgreicher
Marketing-Kommunikation?
4.8
Modifikationen und Modellierungen: Kommunikationsbeschreibungen
im
Wandel
5.
Gemeinsame
Erarbeitung von Praxisaufgaben bzw. -Skizzen
5.1
Festlegung von „Theorie-Patenschaften“
5.2
Findung eines Dachthemas für die Workshop und Gruppenarbeit im
Juli,
z.B. Mobile
Communication |
|
| |
Inhalte des praktischen Workshops
am 14.,
15. u. 16.7.2006:
Essen
für
das Ruhrgebiet – Kulturhauptstadt 2010
Kommunikationswissenschaftliche
Kritik einer Unternehmenskommunikation
1. Relevante
Theorien und
Theoretiker:
a.
Luhmann
b. Goffman + Simmel
c. Ungeheuer
d. Bühler
als
Erklärungsfolien für den Kommunikationsprozess
„Kulturhauptstadt“
2. Praktische
Untersuchungsfelder
a. „Schnelles
Überblicksdossier“ über die Wahl Essen zur
Kulturhauptstadt 2010
b. Ausführliche Beschreibung der Grundlagen, Verfahrensweisen,
Gremien und
Kriterien bei der Wahl zur
Kulturhauptstadt
(2010)
c.
Unternehmen, die sich bei
der Bewerbung Essens engagiert
haben; Formen
und Ziele der
Beteiligung
d. Kommunikation der Wettbewerber-Städte
e. Zielsetzung des
Kulturamtes, mit
besonderem Blick auf den
allgemeinen
Imagewandel der
Stadt Essen (und des
Ruhrgebiets)
3. Gemeinsame Erarbeitung einer theoretisch-kritischen
Würdigung der
Kommunikation mit Empfehlungen
für die
Weiterentwicklung bis 2010 |
|
>>>
>>>
>>>
>>>
>>> |
Texte / Materialien:
Hier
findet sich die detaillierte Seminarankündigung zum
Sommersemester 2006!
Innovative
Wege zum Kunden; asw 04/06 S. 28-43
Präsentation
"Kritik der Praxis der Unternehmenskommunikation"
Website zu
"Essen für
das Ruhrgebiet - Kulturhauptstadt 2010"
Dossier
zur
Wahl
Essens zur Kulturhauptstadt 2010 - erstellt von den Seminar-Teilnehmern |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
"Kommunikationswissenschaftliche
Kritik
der Praxis von Unternehmenskommunikation und Werbung" WS 05/06 |
|
| |
Texte,
Präsentationen, Arbeitspapiere |
|
|
>>>
|
Brand
Eins
02/05 "Der rote Faden"
|
|
|
>>>
|
Dr.
Klaus
M. Bernsau "Unternehmenskommunikation im 3. Jahrtausend. Wie man sich
überhaupt noch Gehör verschaffen kann. Teil 1 (SS
2005)
|
|
|
>>>
|
Dr.
Klaus
M. Bernsau "Leitfaden für externe
Teilnehmer/Unternehmen/Agenturen"
|
|
|
>>>
|
Kommunikationsverständnis
des Workshops vom 3.12.2005
|
|
|
>>>
|
Thomas
Corinth, Patrick Morda: Befragung bei NEK-Mitgliedern zu Kommunikation
und KoWi
|
|
|
>>>
|
Mirja
Andreas, Burcu Caliskan, Emel Cetin: Umfrage zum Thema
Unternehmenskommunikation
|
|
| |
|
|
| |
Hausaufgaben zu den einzelnen
Sitzungen |
|
| |
Zum 15.10.2005:
Jeder bringt bitte ein Pressezitat (mit genauer Quellenangabe, d.h. am
besten natürlich den Ausschnitt oder Mitschnitt selbst) zum
Thema Unternehmenskommunikation
mit.
Außerdem ein Beispiel für Unternehmenskommunikation,
d.h. eine Anzeige,
einen TV-Spot, eine Broschüre, Bilder eines Events
o.ä..
Zu beidem bereitet bitte folgendes vor:
- eine kurze Beschreibung (bei Beispiel wichtiger
als
beim Zitat)
- die Begründung, warum Euch das
bemerkenswert
erscheint
- eine kommunikationswissenschaftliche
Frage, die Ihr an die Beispiele stellen wollt
- einen Vorschlag, welche Theorie, welcher
Theoretiker
da hilfreich sein könnte
Da nicht alle vortragen können, bitte in schriftlicher Form
vorbereiten, die Ihr abgeben könnt. D.h. Ausdruck + Kopie
(oder Datei +
Scan etc.). |
|
| |
Zum 12.11.2005
Rezension eines selbst ausgewählten
Fachbuchs aus dem
Themenkreis: "Kommunikationswissenschaft und
Unternehmenskommunikation". (Eine Seite DIN A4, ca. 10 Minuten Vortrag)
|
|
| |
Zum 3.12.2005
Erklär in Deinen eigenen Worten einer
kommunikationswissenschaftlich unbedarften Person (z.B. Deiner Oma oder
Deinem neuen Chef) was "Kommunikation" ist, und was
"Kommunikationswissenschaft" ist und kann. (Wie gehabt ca. eine Seite
DIN A4, ca. 10 Minuten mündlicher Vortrag)
|
|
| |
Zum 14.1.2006
Bitte alle Hausaufgaben abarbeiten und idealerweise in Papier und
Dateiform parat haben. Über die Advents- und Weihnachtszeit
einfach nur
aufmerksam beim normalen Medien-Konsum Berichte und Meldungen rund um
"Kommunikation", "Wissen" und "Information" sammeln. |
|
| |
Zum 4.2.2006
Jakobsons Modell der kommunikativen Funktionen (kurz nachzulesen unter
W.Nöth: Handbuch der Semiotik, 2.Auflage, Stuttgart, Weimar
2000, S.105
- 106): Bitte sucht zu jeder Funktion ein Anzeigenbeispiel, d.h. ein
Beispiel, in dem die jeweilige Funktion überwiegt oder
deutlich zu
erkennen ist. |
|
| |
|
zurück |
|
|
|
|
| |
|
|
|