Smartwatch in Action

KMB| schafft digitale Werte

In loser Reihenfolge wollen wir ja die dauernde Frage was macht eigentlich KMB| (genau) beantworten. Dabei kämpfen wir immer mit der Herausforderung, dass je konzeptioneller und grundsätzlicher unsere Projekte werden, am Ende keine netten Druckstücke rauskommen, die man so schön online zeigen kann und dass unsere Kunden es – freundlich gesagt – nicht goutieren würden, wenn wir die konkreten Arbeitsergebnisse öffentlich machen. Wer gibt schon gerne seinen Startvorteil her, den er durch das Projekt mit KMB| erhalten hat? Also möchte ich diesmal in abstrakter Form erzählen, womit sich mein Team und ich gerade so befassen. Es sind im Wesentlichen im Moment drei Themen:

  1. Visualisierung komplexer Sachverhalte mittels intelligenter Algorithmen zur besseren Unterstützung der Zusammenarbeit in Unternehmen – kurz Visual Collaboration
  2. Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen und Angeboten jenseits der üblichen Ideen von Werbefinanzierung und Datenverkauf – kurz Valuable E-Goods
  3. Unterstützung der Prozesse und die Generierung von relevanten Inhalten in sozialen Medien für kleine und mittelständische Unternehmen – kurz Wiesbadener Social Media Manufaktur

Das Schöne an allen drei Themen ist, dass ich eine hohe Synergie erlebe zwischen meinem Kerngeschäft als Chef von KMB|, der Dozententätigkeit für Innovationsmanagement an der Brüder-Grimm-Berufsakademie in Hanau und meinem Studium der angewandten Informatik an der Hochschule Rhein-Main. Aber was passiert jetzt in den drei Projektschwerpunkten?

Visual Collaboration

Titel d3js.org Framework

Das Framework D3.js bietet vielfältige Möglichkeiten zu automatisierten Datendarstellung. (d3js.org/)

Wir leben in einem Übermaß an Daten, die man kaum Informationen nennen kann. Big Data ist da das Buzzword, aber auch ein paar Nummern kleiner z.B. beim neusten Vertriebsreporting ist die Verschmelzung von Wissen über menschliches Verhalten und Informations-Technologie gefragt, die KMB| auszeichnet. Marktforschungsergebnisse, Verkaufszahlen oder Social-Media-Zugriffe kommen als pure Excel-Tabellen oder als Vielzahl übervoller und unübersichtlicher Grafiken daher, sodass die Bereitschaft im Management oder auf Mitarbeiterseite sich genauer damit auseinanderzusetzen eher gering ist.

Hier gilt es nun die Bedürfnisse der Adressaten zu verstehen, mit den Absendern hart über eine Priorisierung und Reduzierung der dargebotenen Inhalte zu verhandeln: „Alles ist wichtig! Alles muss gelesen werden!“ Dann müssen wir funktionierende und gut designte Darstellungen finden sowie verfügbare und bezahlbare IT-Prozesse aufsetzen, die Daten auswerten, visualisieren und selektieren, sowie echte Interaktion und Usability erzeugen. Damit befassen wir uns aktuell in Richtung Marketing-Reporting, Vertriebsinformations-Systeme und in einem Grundlagenprojekt.

Valuable E-Goods

Navigation im Smartphone

Navigation als valuable E-Good

Die Klage, dass es noch keine bzw. zu wenig funktionierende E-Business-Geschäftsmodelle gibt, will nicht abreißen. Ich vertrete schon seit einigen Jahren die Auffassung, das Problem, dass es neben Werbefinanzierung, Datenverkauf und der Hoffnung auf den gelungenen Investor-Exit kaum lukrative E-Economy Ansätze gibt, liegt daran, dass sich noch kaum jemand die Mühe gemacht hat, grundlegend zu untersuchen, ob und wie wir Menschen denn den Wert, den Nutzen und den Preis nicht greifbarer digitaler Produkte und E-Services wahrnehmen. Hier arbeiten wir gerade mit einem Start-Up an dessen Produktdefinition und gleichzeitig mit einem internationalen Bluechip an Forschungsansätzen genau zu diesem Thema. Dabei setzen wir neben Sozialpsychologie und der sogenannten Behavioral Economy auch auf unsere erkenntnistheoretischen, semiotischen Wurzeln. Kurz welchen Sinn sehen Menschen in den Dingen und warum? Der derzeitige Bitcoin-Hype gehört genau in diesen Themenbereich, auch wenn wir uns aktuell (noch) nicht damit befassen.

Social Media Erfolg

Flyer Wiesbadener Social Media Manufaktur

Die Wiesbadener Social Media Manufaktur hat sich den Online-Auftritten kleiner und mittelständischer Unternehmen verschrieben.

Das letzte unserer aktuellen Hauptthemen ist etwas bodenständiger. Die Medien eröffnen gerade KMU theoretisch riesige Chancen, Stichwort schnell schlägt langsam, statt groß schlägt klein. Aber gerade Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihr Geschäft auf einer Fachkompetenz aufgebaut haben, der Bäcker, die Floristin, der Maschinenbauingenieur oder die Innenarchitektin haben oft weder das kommunikative noch das Management-Know-How, um die neuen Medien erfolgreich zu bedienen. Und wenn sie es versuchen, verzetteln sie sich in der Vielzahl der Möglichkeiten. Hier sind wir mit der Wiesbadener Social Media Manufaktur getreu dem Motto „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ angetreten, um gerade kleinen lokalen Unternehmen mit Konzept, Erfolgskennziffern, Messmethoden, Inhalten und schlicht mit Manpower zu helfen. Oder um mit Peter Drucker zu sprechen „Do what you do best, and outsource the rest.” Bei Facebook, Xing, Instagram, WordPress & Co. sollte gerade für den Mittelstand die Phase des Experimentierens inzwischen vorbei sein. Auf der anderen Seite gibt es noch zu wenig Dienstleister, die selbst auf einer theoretisch fundierten Basis statt reinem Erfahrungswissen Social Media Unterstützung anbieten können. KMB| hat sich schon Mitte der Nuller-Jahre in Seminaren und Publikationen mit den Grundlagen und dem Selbstverständnis der Sozialen Medien auseinandergesetzt. Ungefähr genauso lange bin ich z.B. bei der Bitkom Akademie Dozent für Social Media Marketing. Von den daraus abgeleiteten Angeboten, Strategien und Maßnahmen profitieren jetzt ganz praktisch die Kunden der Wiesbadener Social Media Manufaktur aus Handwerk, Gastronomie und Industrie.

Mehr kann dazu leider in dieser Öffentlichkeit nicht berichtet werden. Aber wenn Sie sich für eines der Themen näher interessieren, sprechen Sie uns doch einfach an. Im persönlichen Gespräch lässt sich vieles besser erklären und weiter verdeutlichen. Versprochen Ihr Klaus M. Bernsau.

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